
ICH LIEBE DIE BÜHNE.
UND ICH LIEBE DIE STILLE.
Beides gehört für mich zusammen.
Die Bühne, auf der ich Menschen berühre und inspiriere – und die Stille, in der ich immer wieder zu mir selbst zurückfinde. Auf dieser Seite findest Du ein paar persönliche Informationen zu mir.
Mutig zu sein bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Es bedeutet, Dich Deiner Angst zu stellen und trotzdem loszugehen.
Katrin Loch
Meine Geschichte
"Hast Du denn gar keine Angst vor dem Referat?"
fragte mich mein Bruder verblüfft am Abend vor meinem Französisch-Referat in der 11. Klasse. In dem Moment wunderte ich mich selbst, warum ich so gar nicht aufegregt war. Und in dem Moment war sie da - die Panik. Während der schlaflosen NAcht hatte sie die Möglichkeit, zu wachsen. "Du bekommst nicht genug Luft" war der dominierende Gedanke nach den ersten drei Sätzen. Die erwartungsvollen Blicke meiner Mitschüler schürten meine Unsicherheit immer mehr. Sie mussten doch merken, dass ich vollkommen unfähig war. Nach wenigen Minuten hatte ich mich so in die Angst hineingesteigert, dass ich nur noch einen Ausweg sah. Flucht. Und zwar nicht die Flucht nach vorner, sondern tatsächlich die Flucht aus dem Klassenzimmer. Ich schämte mich in Grund und Boden. Dieser Moment war der Beginn einer jahrelang wirkenden Redeangst. Fortan war es für mich der blanke Horror, beim Bäcker etwas zu bestellen, das Vorlesen im Unterricht war absolute Folter und in Vorstellungsrunden bei Seminaren oder Workshops riefen in mir die absolute Panik hervor. Panisch atmete ich währedn der Worte meiner Vorredner tief ein und aus - wollte ich doch sicher gehen, dass ich genug Luft für meine stark gekürzte Vorstellungsversion haben...
Ich spürte: da wartet noch etwas anderes auf mich.
Und plötzlich war da Freude
"Eine Rampensau? Ich? Niemals...oder doch?"
In meinem damaligen Physiotherapieunternehmen sagte meine Assistentin mal zu mir: Du gehörst auf die Bühne. Du bist so eine richtige Rampensau. DAS fand ich irritierend, schließlich verbrachte ich am liebsten die Zeit alleine am Starnberger See oder mit meinem Pferd im Wald. Was zum Teufel sollte ich auf der Bühne? Wer sollte denn mir überhaupt zuhören wollen?
Und doch meldete sich immer wieder eine Stimme in mir. Wenn ich Veranstaltungen besucht habe, bei denen Menschen auf der Bühne ihr Publikum nicht nur unterhalten, sondern vor allen Dingen berühren konnten, das sollst Du auch machen. Dafür bist Du hier...
Was früher für mich Höchststrafe gewesen wäre, bereitet mir heute Freude.
Ich glaube fest daran, dass oft unter unseren größten Ängsten die wertvollsten Schätze vergraben sind.
Bevor ich mich jetzt aufrege, ist es mir lieber egal...
Und sonst so?
Diese Dinge solltest Du über mich wissen - oder vielleicht auch besser nicht
Rückzug
Für mich als Introvertierte ist es essenziell, dass ich immer wieder Zeit mit mir und meinen Gedanken habe. Auch, wenn ich es liebe, auf der Bühne zu stehen und idealerweise Menschen in ihrem Herzen zu erreichen.
Meditation und Yoga
Auch, wenn es absolut das Klischee erfüllt - Meditaion und Yoga bringen mich in die Stille. Wie ein Anker halten sie mich - mehr oder weniger erfolgreich am Boden. Auch, wenn ich noch viel zu häufig umherlaufe wie ein aufgescheuchtes Huhn.
Gesang
Es ist mir ein Rätsel, wie man SO schlecht in etwas sein kann, das man so gerne mag. Das macht in meinen Augen (oder in dem Fall auch Ohren) keinen Sinn. Bis heute kann ich es nicht akzeptieren, dass ich nicht singen kann. Tatsächlich einfach so gar nicht.
Räumliches Denken
Ein druchschnittlich begabter Zweitklässler ist wohl besser darin einzuschätzen, ob das Runde in das Eckige passt als ich. Hier bin ich völlig verloren. Aber einparken kann ich dafür überraschend gut.
Private Schnappschüsse
Mein Leben jenseits der Bühne
Am Meer zuhause....
"Eigentlich ist man doch blöd, wenn man nicht am Meer lebt." Dieser Gedanke schoss mir durch den Kopf, während ich am Strand entlangspazierte. Obwohl ich (noch) in Bayern zuhause bin, habe ich fest vor, in nicht allzu ferner Zukunft komplett ans Meer zu ziehen...ch bin doch nicht blöd, gä;)
Du bist, was Du isst.
Traurig, aber wahr...die größte Freude kann man mir wohl mit Essen machen. Leider ist mir niemand bekannt, der stärker auf Essen fixiert ist, als ich. Allerdings esse ich seit meinem 12. Lebensjahr kein Fleisch, mittlerweile ernähre ich mich sogar komplett vegan.
Das Glück dieser Erde...
Schon als kleines Kind war es mein größter Wunsch ein eigenes Pferd zu haben. Ich liebe die Feinfühligkeit dieser ach so starken Wesen, die Faszination ist in all den Jahren nicht verloren gegangen. Die Zeit beim Pferd lässt mich alle Sorgen vergessen und holt mich komplett ins Hier und Jetzt.